Willkommen zurück, oder vielleicht doch völlig fremd in dieser Welt? Tritt ein in ein magisches Abenteuer, und werde Teil des großen ganzen! Wir freuen uns auf dich.



 
StartseiteKalenderFAQSuchenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Luna Rhiannon

Nach unten 
AutorNachricht
Luna Rhiannon

avatar

Anzahl der Beiträge : 1449
Anmeldedatum : 04.12.10
Alter : 21

Charakterbogen
Alter:: 19 || 369 Jahre
Herkunft:: Almenia
Magieart:: Dunkelmagie

BeitragThema: Luna Rhiannon   Do Apr 04, 2013 7:34 am


Gesehen will ich werden – Allgemeine Daten



Name:
„Luna Rhiannon“ lautete die Antwort der hübschen Frau die nun vor diesem Mann saß. Ihre Beine überkreuzt saß mit den Händen auf dem Schoß da, wartete ungeduldig darauf dass er sie endlich gehen lassen würde, endlich aufhören ihr keine Fragen mehr zu stellen. Sie betrachtete den alten Mann vor sich, beobachtete jede noch so kleine unscheinbare Bewegung. „Mir wurde gesagt das Luna „Mond“ bedeutet, und Rhiannon „Hexe“. Wieso ich so heiße? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.“

Alter:
„Ich sehe aus wie 19 Jahre, bin aber bereits 369 Jahre“ beantwortete Luna die Frage des Allwissenden, der jedes ihrer Worte in ein alt wirkendes Buch schrieb. Seine Handschrift wirkte schön, fast schon zu edel um von einer so alten und gebrechlichen Hand zu stammen. Von einer geübten Hand wurde die Feder über das Blatt Papier geführt, Luna's Antwort mit schwarzer Tinte in dieses Buch geschrieben.

Rasse:
„Meine Art wird wohl Sylphe genannt. Nun fragst du dich vielleicht was eine Sylphe ist, nicht wahr? Ich werde es dir verraten, aber pass auf, ich erkläre es nur ein einziges Mal.“ erklärte sie mit ihrer lieblichen Stimme. Luna’s Stimme klang seidig. Ihre Körperhaltung war aufrecht, fast schon anmutig stand sie im leichten Licht das durch das bunte Fensterglas in den Raum fiel.

„Sylphen sind Naturgeister, sie werden zumindest zu dieser Art dazu gerechnet. Ich würde meine Art jedoch nicht zu den Naturgeistern zählen, sondern zu den Dämonen. Sylphen sind keine guten Wesen, von Brutalität, und dem Drang dazu zu Morden gelten sie als äußerst Böse. In einigen Legenden hört man sie wären gut, doch das sind wir nicht. Der Schein trügt. Der Luft sind wir angehörig, und so sind wir mit den Winden, der Luft und jeglicher Art von Luft verbunden. Oft können Sylphen Stürme, Tornados oder ähnliches erzeugen.
Auf andere Wesen wirken wir wie nette Wesen, da wir unsere Opfer stets zuerst dazu bringen uns zu vertrauen, bevor wir sie verletzten oder töten. Es gibt jedoch auch Sylphen die einfach töten ohne dieses Spiel zu spielen. Mir persönlich gefällt dieses Spiel besser.
Wie wir entstanden sind, oder woher wir kommen ist niemanden klar, nur die Ältesten unserer Art wissen noch genauer was wir sind. Ich kann nur sagen, ihr solltet euch von uns Fern halten.
Oft können Sylphen sich durch die Luft schneller bewegen als zu Fuß, und es gibt auch sehr viele Sylphen die Flügel haben. Sie sehen aus wie völlig normale Menschen, doch haben die meisten auch eine Gestalt als Sylphe. Diese kann völlig unterschiedlich aussehen. Es ist jedoch nicht sicher dass eine Sylphe eine solche Gestalt besitzt, es ist von Sylphe zu Sylphe verschieden.
Oft vertraut man Sylphen sehr schnell, da sie harmlos, unschuldig und zart aussehen, es gibt nur sehr wenige männliche Sylphen. Die meisten nutzten dies aus, um ihre Opfer um den Finger zu wickeln. Die meisten Sylphen sind weiblich, sehen aus wie kleine zarte anmutige Mädchen, oder auch wunderschöne junge Frauen. Sylphen altern nur sehr langsam bis gar nicht, können sich an der Magie bedienen und haben oftmals eigene Kräfte, ob diese Kräfte nun zur Luft verbunden sind oder nicht ist auch immer unterschiedlich.“
erklärte Luna weiter und sah dem Mann zu wie dieser ihre Worte niederschrieb.


Gesinnung:
Nicht lange musste die junge Frau überlegen um eine Antwort auf die Frage des alten Herren geben zu können. Schon früh stand fest wo sie dazu gehörte. „Hetero" erklang ihre Stimme, und sie sah auf. Wieso fragte man ihr eine solch verrückte Frage? Wen interessierte es ob sie nun heterosexuell war oder doch auf Frauen stand? Niemanden außer diesen Mann.



Alles verschwimmt vor meinen Augen –Der Körper



Aussehen:
Menschenaussehen:
http://i50.tinypic.com/345o58z.jpg

„Wirf einen Blick auf mich, und du siehst wie ich aussehe. Doch wenn du Blind bist verstehe ich deine Frage. Ich werde es dir erklären so gut ich kann. Nur, womit fange ich an?
Ich hab es, ich fange oben an, und arbeite mich nach unten, wie wäre es damit? Nun gut, wollen wir beginnen? Wirst du all das ebenfalls aufschreiben?
Meine Haare. Meine Haare sind in meiner Menschlichen Form funkelblond und nicht wirklich lang. Sie gehen mir bis etwas über die Schulter, einzelne Strähnen fallen mir sehr oft in die Stirn, doch sind sie meist nach hinten geflochten oder hoch gesteckt. Wenn sie offen sind, fallen sie in leichten Wellen über meine Schulter.
Mein Gesicht. Ich würde sagen meine Haut ist makellos und wunderschön. Mit diesem leicht bräunlichen Teint scheine ich als hätte ich ein paar Stunden in der Sonne gelegen, doch so ist es nicht. Schon seit meiner Geburt habe ich diese reine Haut die mein Gesicht als auch meinen Körper ziert. Meine Augen sind speziell würde ich sagen. Es sieht aus, als würde ich blind sein, da ich hellgraue Augen habe. Es sieht von weitem aus als würde ich gar nichts sehen, doch sehe ich sehr gut. Ausgezeichnet würde es wohl besser beschreiben.
Meine Lippen sind immer rosa, scheinen auf manch einen schon rot zu sein. Mein Gesicht ist schmal, und meine Wangen haben stets einen leicht rosa Farbton. Nun kommen wir zu meinen Körper.
Ich habe einen schönen Körper wie ich selbst finde. Ich habe schöne weibliche Kurven, breite Hüften so wie wohlgeformte Brüste. Einen flachen Bauch kann ich ebenfalls zeigen. Lange Beine lassen mich noch größer erscheinen. Mit 1,65 m bin ich nicht die größte, dies lässt sich jedoch schnell verändern. Nämlich mit High Heels. Da ich eine ganze Weile nichts gegessen habe, scheine ich auf manch einen immer noch den Eindruck zu machen als wäre ich unter ernährt, das liegt wohl jedoch an meinem Gewicht. Mit 47 Kg bin ich wohl doch etwas zu leicht. Ich arbeite jedoch daran mein Gewicht etwas hoch zu bekommen.“
erklärte die sanfte Stimme der Schönheit. Ein Lächeln zierte ihre Lippen, doch war dieses nur gespielt. Seit Jahren lächelte sie nicht mehr. Zumindest nicht mit dem Herzen. Ihr Herz war Dunkel, so dunkel wie die Nacht ohne Sterne und Mond.

Sylphenaussehen:
http://i46.tinypic.com/2na46x0.jpg

„Düster. Das ist wohl das erste was mir einfällt wenn ich an meine Sylphengestalt denke. Ich sehe wohl völlig anders aus wenn ich meine Menschenform angenommen habe, die mir jedoch auch wesentlich lieber ist als meine Sylphengestalt.
Mit langen dunkelblauen Haaren und blauer Haut konnte ich mich in all den Jahren nicht anfreunden. Überall auf meinen Körper sind Zeichen die Leuchten sobald ich meine Magie einsetzte. Lange Krallen zieren Füße und Hände. Wenn ich eine Sylphe bin habe ich große Schwarze Flügel die aussehen wie die eines gefallenen Engels. Lange Beine, breite Hüften und wohlgeformte Brüste sind ebenfalls hier vorhanden. Doch schwächt mich diese Gestalt um einiges. Ich kann nicht lange in dieser Gestalt bleiben ohne später in meiner normalen, menschlichen Form zusammen zu brechen.
Als Sylphe trage ich nicht viel Stoff auf der Haut. Nur ein enges Oberteil und ein kurzer Rock bedecken das nötigste. An meinem Arm trage ich eine Art Schild das Energie aufsaugt und mir diese Energie verabreicht, so das meine Angriffe stärker werden. Doch wie gesagt, in dieser Form bin ich nur in den allerschlimmsten Notfällen zu sehen.“



Der Nebel legt sich über mich - Vergangenheit



Lebensgeschichte:
Mit traurigem Blick sah Luna den alten Mann an und setzte sich zurück auf den harten Stuhl. Der alte Mann sah auf und wartete darauf eine Antwort zu bekommen, doch wusste Luna nicht genau was sie sagen sollte. Sie wollte sich nicht erinnern wie es damals gewesen war, wie alles begonnen hatte. Sie hatte nie ein gutes Leben gehabt, doch genau das hatte sie dazu gemacht was sie nun war. Herzlos, kalt.
„Eigentlich spreche ich nicht gerne über meine Vergangenheit, und ich weiß auch nicht wozu man sie hier erläutern muss. Das was passiert ist, ist vergangen und soll es auch sein, wieso also fragst du mich danach? Willst du mich leiden sehen? Es gibt andere Wege. Aber nun gut, wenn es sein muss werde ich dir erzählen was alles passiert ist, wieso ich so bin, wie ich bin. Wieso ich nun hier sitze und mit dir spreche. Wenn es unbedingt sein muss.
Geboren wurde ich vor sehr langer Zeit, vor 369 Jahren lebten meine Eltern glücklich und zufrieden in einem kleinen Dorf in einem fremden Land, dass hier niemand kennt. Meine Eltern waren gute Wesen, sie hatten nie irgendwelche Probleme mit den anderen Bewohnern, dies änderte sich jedoch als ich kam, als ich geboren wurde. Schon vom ersten Moment an war klar gewesen das ich nicht so war wie meine Eltern. Sie hatten eine gute Ausstrahlung, hatten eine gute Aura trotz ihres Wesens. So wie sie Sylphen waren, war auch ich eine, doch war um mich nur eine schwarze Aura zu spüren. Meine Eltern versuchten den anderen Bewohnern des Dorfes, vor allem einer alten Frau klar zu machen dass ich niemanden auch nur irgendetwas tun würde, das ich ein gutes Kind sein würde. Doch die alte Hexenmeisterin wusste was auf meine Eltern zukam.
3 Jahre waren vergangen und meine Eltern waren mit mir im Wald unterwegs. Meine Mutter starb an diesem Tag, an diesem Tag erwachten meine Kräfte, an diesem Tag tötete ich meine Mutter mit nur einem Blick. Wie genau ich es gemacht hatte, wusste ich damals nicht, doch war meine Mutter einfach umgefallen. Man hatte keine Wunden gesehen, sie war einfach tot umgefallen.
Mein Vater hatte mich auf den Arm genommen und war mit mir zurück ins Dorf gelaufen, hatte sich bei der alten Hexenmeisterin rat geholt. Diese jedoch hatte nur 3 Worte zu sagen. „Sie muss verschwinden!“ mein Vater wehrte sich dagegen, wollte nicht wahr haben das ich meine Mutter getötet hatte. Den Grund verstand ich selbst nicht, ich schätze ich habe meine Kräfte einfach unbewusst eingesetzt. Mir tat es jedoch nicht leid, und ich habe keine Träne geweint.
Erneut starb jemand meines Dorfes, meiner Heimat. Dieses Mal jedoch tat ich es bewusst. Ich hatte mir gewünscht das diese alte Hexenmeisterin starb, hatte sie angesehen und sie war umgefallen. Die Dunkelmagie war in mir erwacht. Mein Vater erkannte die Gefahr, und fasste den Entschluss mich zu seiner Tante zu bringen. Diese lebte alleine im Wald, und kannte sich mit Magie auf, kannte sich damit aus jungen Sylphen beizubringen ihre Kräfte für das Gute ein zu setzten. So kam ich zur Tante meines Vaters. Dieser weinte während er mich ihr übergab. Er besuchte mich fast täglich, dies änderte sich jedoch mit den Jahren auch immer mehr.
Mit 7 Jahren hatte ich bereits so viele Tiere im Wald getötet, dass sich Syntia nicht anders zu helfen wusste als mich aus zu setzten. Meinem Vater hatte sie gesagt, dass ich gestorben war, dass sie mich töten musste weil ich meine Kräfte einfach nicht unter Kontrolle hatte. Ich versuchte jedoch keinen Kontakt zu meinem Vater auf zu nehmen. Dazu war ich zu wütend. Zu wütend das er mich zu Syntia gebracht hatte, das er mich nicht mehr besucht hatte, und das sie mich einfach wie ein Tier weggegeben hatte! Dies führte dazu, das ich alles und jeden um mich tötete, aus Spaß daran anderen Leid zuzufügen tötete ich Tiere, Menschen und andere Wesen. Syntia sollte ebenfalls sterben. Genauso wie mein Vater. Die Wut hatte sich bereits in mich gefressen und so war es an der Zeit diese Wut an jemanden aus zu lassen. An den 2 Personen, die diese Wut verursacht hatten. Syntia, und meinen Vater. So suchte ich im Alter von 12 Jahren Tante Syntia auf. Sie war überrascht dass ich noch lebte, sie war wohl davon ausgegangen das ich starb sobald sie mich in den Wald aussetzen würde. Es war das letzte Treffen das stattfand, die letzten Worte die sie hörte waren „Ich bin bereits tot, vielleicht deshalb weil du mich wie ein Tier behandelt hast, vielleicht jedoch bin ich bereits tot geboren worden. Denke nach. Wir sehen uns in der Hölle“ mit diesen Worten in ihren Ohren starb Tante Syntia. Meinen Vater wollte ich noch mehr leiden sehen. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach ihm, doch im Dorf war er nicht mehr zu finden. Ein Mann hatte mir gesagt, dass er kurz nachdem man ihm gesagt hatte das seine Tochter gestorben war, weggezogen war. Wohin wusste niemand. So musste ich auf Reisen gehen, musste nach ihm suchen. Die Wut fraß sich mit Tag zu Tag immer mehr in meine Seele, verdunkelte diese, umhüllte sie mit Dunkelheit.
Im Alter von 15 Jahren, 3 Jahre später hatte ich ihn gefunden. Immer wieder hatte ich Menschen töten müssen die gedacht hatten mich ausnutzten oder gar betrügen zu müssen, auch unschuldige tötete ich, alleine aus dem Spaß daran. 3 Jahre waren also vergangen, als ich am Haus meines Vaters angekommen war. Quer durch den Kontinent war ich gereist um mich an ihm Rächen zu können. Und dies tat ich auch. Ich klopfte, und als er die Tür öffnete fiel er mir bereits um den Hals. Ich tat so, als würde ich mich freuen ihn zu sehen, folgte dem Instinkt der Sylphen. Ich wollte zuerst sein Vertrauen, wollte dass er mich liebte wie sonst nichts anderes, und dann würde ich ihn langsam und grausam töten. Das hatte ich mir vorgenommen. Doch so kam es nicht, so sollte es nicht kommen. Mein Vater nahm mich auf, pflegte mich wieder völlig gesund. Meine Füße waren völlig aufgeschürft, und ich hatte Fieber bekommen. Er sorgte dafür dass ich wieder gesund war. An dem Tag, an den ich ihn töten wollte jedoch sollte alles anders kommen. „Du musst jetzt gehen, Tochter. Ich habe gehört das man dich sucht, das man dich töten will. Dich entsorgen, die Welt von diesem Leid befreien will das du ihr zugefügt hast. Ich werde es jedoch nicht zulassen. Ich werde sorgen, dass du überlebst“ mit diesen Worten sah er aus dem Fenster, nahm sein Schwert, übergab es mir und ging zur Tür hinaus, in Richtung der Männer die auf das Haus zugestürmt kamen. 3 Schüsse waren zu hören, und der verletzte Körper meines Vaters sank zu Boden. Mit einem stummen Schrei lief ich hinaus und wollte diese Mörder sterben sehen, doch war ich vor Wut, vor Trauer und Verzweiflung gelähmt und stand nur mit dem Schwer meines Vaters da. Mein Vater hatte mich geliebt, und ich hatte ihm in den letzten paar Tagen verziehen, er hatte mir erklärt wieso er mich weggegeben hatte, und doch hatte ich ihn töten wollen. Nun jedoch lag er tot da, und ich Trauerte. Erneut erklangen 3 Schüsse und ich spürte wie sich die Kugeln in meinen Körper bohrten. Mit nur 15 Jahren wurde ich gefangen genommen, und sollte die nächsten 100 Jahre nicht freikommen. Sie hatten mich festgenommen, hatten mich in einen Kerker geworfen, und hatten mich gequält wie ich meine Opfer gequält hatte.

Knappe 100 Jahre waren nun vergangen, Blut klebte an den nasskalten Wänden des Kerkers und meine Handgelenke taten von den Ketten weh. Man hatte mich über 100 Jahre in diesen verdammten Kerker gesteckt, hatte mich nicht getötet wie Gerüchte besagt hatten, sondern gequält, und Experimente an mir vorgenommen. Sie hatten all die Jahre versucht möglichst viel über Sylphen heraus zu finden, hatten mich behandelt wie eine Labor Ratte. 100 Jahre war ich nun hier, doch ich hatte kein Gefühl mehr für nichts. Weder für die Kälte die hier herrschte, noch für die Zeit, ich hatte nichts mehr gegessen, aus Protest. Zumindest die ersten 50 Jahre hatte ich gehungert, war von Tag zu Tag schwächer geworden. Doch nach einiger Zeit hier hatte ich mich entschlossen einen Plan zu schmieden wie ich hier wieder raus kommen würde. Ich begann wieder zu essen, langsam wurde ich stärker. Wenn man mir die Ketten abnahm und ich zu einem Raum geführt wurde konnte ich dort immer wieder trainieren. Sie hatten es nicht bemerkt. Meine Augen jedoch hatte man verdeckt so dass ich niemanden töten konnte.
Knappe 100 Jahre war ich hier gefangen gewesen, doch hatte ich mir vorgenommen frei zu kommen, mich an der Menschheit und allen lebenden Wesen zu rächen. Sie hatten mir das angetan, sie hatten meinen Vater getötet hatten mich leiden lassen.
So kam dieser Tag, der Tag an dem ich meinen Plan durchführte und mich von den Griffen der Wesen um mich befreite, meine Augen hatte ich wieder geöffnet, doch sah ich immer noch nichts. Ich schaffte es diese spezielle Augenbinde oder was es nun war abzubringen, schaffte es mit nassen Kleidern bis hinauf zu den Leuten, die mich fest genommen hatten. Sie hatten mein Schwert, das Schwert das ich von meinem Vater bekommen hatte einfach auf einen Tisch gelegt und betrachtete dieses als wäre es etwas so wertvolles wie tausend Diamanten. Ich tötete sie mit nur einem Gedanken, ließ sie leiden wie sie mich leiden lassen hatten. Mit meinem Schwert im Gepäck lief ich nun davon, aus diesem grausamen Gebäude. Ich flüchtete einfach aus diesem Land, landete in einem mir völlig fremden Land, in dem ich niemanden kannte, und nicht wusste wie genau ich mich hier verstecken sollte. Ich bewegte mich weiter, hielt mich nie länger als 1 Tag an einem Ort auf, kam immer wieder zurück zu Orten die ich länger nicht mehr besucht hatte. So fand man mich nicht. Man suchte mich, ich wusste es, ich hatte das Gefühl verfolgt zu werden. Das wurde ich auch, denn nach knappen 30 Jahren der Flucht ohne große Vorfällen traf ich wieder auf 6 Männer die versuchten mich zu schnappen. Alle starben sie. Den Umgang mit dem Schwert hatte ich mir in der Zwischenzeit selbst beigebracht, und konnte so auch gut damit umgehen, meine Magie jedoch war meine Stärkste Waffe. Sie starben alle samt, und ich überlebte, ich flüchtete weiter in den Norden. In all den Jahren die nun vergangen waren hatte sich die Wut, der Hass auf die Lebewesen, den Hass auf die Welt, die Trauer um meinen Vater, all die negativen Gefühle hatten meine Seele verschleiert und lagen nun wie ein schwarzer Schleier um diese, verdunkelten diese bis ich mich völlig der Dunkelheit verschrieb. Ich glaubte schon damals nicht an Gerechtigkeit, glaubte weder an das Gute, noch an ein gerechtes Leben, doch nun denke ich nur noch das man mit der Dunkelheit an seiner Seite etwas bewirken kann, überleben kann. Und das wollte ich damals schon. Überleben.

Vor knapp 370 Jahren war ich nun geboren worden. Ich habe auch nur 1 einziges Ziel. Zu überleben. Dies ist mein Ziel das ich nun so lange verfolge und immer verfolgen werde. Vielleicht treffe ich noch einmal auf Leute die mich fassen wollen, ich bezweifle es jedoch.
Die letzten 60 Jahre sind ruhig verlaufen ohne große Zwischenfälle. Mehrere kleine Zwischenfälle gab es, so wie Krankheiten, junge Männer die sich versuchten an mich ran zu machen, die dann jedoch tot in der nächsten Gasse lagen, aber auch ältere bis alte Männer versuchten sich daran. Meine Begleiterin habe ich vor knapp 50 Jahren getroffen. Eine schwarze Katze mit violetten Augen. Sie ist mir einfach zugelaufen, hat sich nicht mehr abschütteln lassen, und so nahm ich sie einfach mit. Nun bin ich jedoch hier. Plötzlich bin ich hier aufgewacht, ohne zu wissen wo ich nun war.
Dies ist meine Geschichte. Ich hoffe es ist das, was du hören wolltest alter Mann, doch wenn nicht kann ich dir leider auch nicht helfen. So lebte ich bis jetzt, und genauer kann ich sie dir nicht erklären, da ich mich seit Jahren nicht mehr daran erinnert habe.


Familie:
„Eine Familie? Du fragst mich nachdem ich dir meine Vergangenheit erzählt habe nach einer Familie? Hörst du mir eigentlich zu, oder schreibst du nur?“ die junge Fremde war sichtlich aufgebracht. Sie verstand diese dumme Frage nicht, wieso wurde sie nun, nachdem sie erklärt hatte das ihre Eltern tot waren nach so etwas gefragt? Wieso musste sie überhaupt auf so viele Fragen antworten? „Meine Eltern sind tot. Meine Mutter habe ich schon in jungen Jahren getötet, ohne es eigentlich wirklich zu wollen oder zu verstehen, und meinen Vater tötete man mit 3 Schüssen. Er starb in dem Versuch mich zu retten. Geschwister hatte ich noch nie, und auch sonstige Verwandte sind bereits verstorben.“ antwortete sie dem Schreiber nun doch auf seine Frage ob sie Familie hatte, und wenn ja, wer dazu gehörte.

Begleiter:
http://i47.tinypic.com/2uei6vl.jpg


„Eine schwarze Katze bringt Unglück, mir hingegen bringt sie Glück. Meine Begleiterin wird von mir mit „Black Shadow“ gerufen. Nun willst du jedoch bestimmt wissen wie diese kleine Katze aussieht und wie sie so ist, nicht wahr alter Herr?
Dark Shadow ist eine schwarze Katze. Ihr Körper ist elegant gebaut und man sieht ihr sofort an das sie stolz ist. Ihre violetten Augen mögen auf dich vielleicht erschreckend Unecht wirken, doch ich kann dir sagen, sie sind echt.
Nun zu ihrem Charakter. Sie ist wie gesagt eine stolze Katze, und ist sich zu schade um Mäuse oder sonstige Nagetiere zu jagen, Insekten hasst sie und generell liegt sie eigentlich am liebsten am Fenster und beobachtet die vorbei gehenden Leute. Sie ist jedoch nicht faul, oder sonstiges, nein, ganz im Gegenteil. Sie liebt das Abenteuer und ist stets für einen Spaß zu haben. Hört sich komisch an? Natürlich nicht für jeden Spaß den man mit anderen Wesen treiben könnte, doch ist sie eine eigentlich recht witzige Katze. Ich muss sagen, Black Shadow ist immer noch wie am ersten Tag eine sehr verschmuste Katze, doch hasst sie Fremde und tritt diesen sehr misstrauisch gegenüber.“
erzählte die Sylphe. Sie sah aus dem Fenster und sah ihre Katze davor sitzen, sie mochte Fremde wirklich nicht, und wollte Luna möglichst gut beschützen. Sie war eine wirklich treue Gefährtin für Luna Rhiannon.


Ich kämpfe mit mir selbst - Eigenschaften



Stärken:
Der alte Schreiber schien wirklich jedes einzelne Wort auf zu schreiben was die junge Dunkelblonde sagte. Sie staunte nicht schlecht als sie dies bemerkte. Schon von Anfang an hatte sie gesehen dass er ihre Worte aufschrieb, doch das er es wirklich Wort für Wort alles in dieses alte Buch eintragen würde hatte sie nicht geglaubt. „Meine Stärken willst du wissen? Dann hör gut zu, und schreibe es auf. Aber merke sie dir auch gut, denn ich sage sie nur 1 einziges Mal.
Eine meiner Stärken ist wohl, das ich sehr gut alleine zu recht komme. Das will heißen ich brauche keine fremde Hilfe um zu überleben. Ich sehe zwar aus wie eine zarte junge Frau, die nicht auf sich selbst aufpassen kann, dies ist jedoch nur Fassade. Das ist wohl auch wieder eine weitere Stärke von mir. Ich kann auf andere Unschuldig wirken. Sehr unschuldig. Das nutzte ich natürlich gerne einmal aus, wenn du verstehst was ich meine?
Im mit Gefühlen anderer spielen bin ich wirklich sehr gut, wohl eine der besten. Das liegt natürlich auch in meiner Natur, so zu sein, doch habe ich mir durch all die Jahre immer mehr Wissen zu Nutzen gemacht, und andere Wesen studiert. Dies ist wieder eine weitere Stärke. Ich lerne schnell und viel. Wenn es darauf ankommt erlerne ich innerhalb von nur wenigen Minuten wie man mit einer Waffe umgeht. Von wegen hilflose junge Frau, nicht wahr?”


Schwächen:
„Wer seine Schwächen verrät, ist ein Narr. Wer bitte verrät schon einem Fremden die Schwächen?“ stellte die selbstbewusste junge Sylphe fest. Sie war nicht dumm und auch kein Narr, sie wusste wie diese Welt funktionierte, das man hart arbeiten musste um zu überleben, überhaupt wenn man so war wie sie.
„Wenn es denn unbedingt sein muss. Meine Schwächen sind das ich eine eigensinnige Person bin und wohl nicht gut darin bin auf andere zuzugehen. Ich wirke oft distanziert, was ich auch bin und halte mich generell von anderen Fern, es sei denn ich will etwas von ihnen. Menschenfreundlich bin ich wohl nicht gerade. Mein Hass auf die Welt und die lebenden Wesen ist wohl auch eine meiner schwächen. Was soll ich groß dazu sagen? Wenn man so behandelt wurde wie ich, ist das doch völlig gewöhnlich, oder findest du nicht alter Herr?
Eine weitere Schwäche willst du wissen? Gut, dann erzähle ich dir etwas, was andere nicht wissen. Ich habe Angst vor Feuer. Mit Feuer kann man mich jagen. Feuer ist gefährlich und etwas von dem ich mich generell total entferne! Möglichst viel Abstand zwischen Feuer und mich zu bringen ist die einzige Möglichkeit dass ich nicht ausflippe. Oh, das ist wohl noch eine Schwäche. Ich drehe schnell durch, bin sehr temperamentvoll, wenn du es so sagen willst.“
gab sie dem Schreiber doch ihre Schwächen preis. Sie hatte kein gutes Gefühl, doch was konnte schon passieren?

Vorlieben:
„Was soll ich sagen? Vorlieben habe ich genauso wie Abneigungen, doch denke ich nicht dass ich sie dir gleich aufzählen kann. Das weißt du, nicht? Vorlieben, hm, es ist schwierig dir das alles zu beantworten, aber irgendwie macht es doch auch Spaß.
Vorlieben, lass mich sehen. Gut, die Nacht ist wohl eine meiner größten Vorlieben. Ja, ich liebe sie über alles, genauso wie die Sterne und den Mond. Es gibt nichts schöneres als Nachts einen Spaziergang zu machen und die Sterne zu beobachten, den Mond beim wandern zuzusehen. Weiter im Text. Ich mag Erdbeeren, nein das ist nicht wahr. Ich liebe sie wirklich sehr, es gibt nicht das meine Geschmacksknospen noch mehr anspricht als eine süße Erdbeere, genauso wie Schokolade. Beides zusammen ist wie ein Traum, es umschmeichelt meinen Gaumen und bringt mich dazu zu träumen. Erdbeeren mit Schokolade, ja. Beides zusammen ist wie ein wahr gewordener Traum.
Weitere Vorlieben fragst du mich? Weiche Betten, ich mag weiche Betten sehr. Ja, in einem weichen Bett fühle ich mich am wohlsten muss ich sagen. Mit einem weichen Bett bekommt man mich wohl rum, genauso wie mit Erdbeeren und Schokolade.“
zählte sie auf, sah zum Fenster hinaus und legte den Kopf schief. Auf ihren Lippen hatte sich ein verführerisches Lächeln gebildet als sie von den Erdbeeren und dem weichen Bett gesprochen hatte. Ja, so würde man sie wohl wirklich herum bekommen. Mit Erdbeeren, Schokolade und einem weichen Bett.

Abneigungen:
Bei den Abneigungen musste Luna überlegen. Sie wusste nicht ganz was sie zu ihren Abneigungen zählte, Gewalt war es wohl nicht. Nein, sie mochte die Gewalt eigentlich. Sie überlegte eine Weile noch, bevor sie schließlich antwortete. „Hm, es ist schwierig dir zu sagen was ich nicht mag, da ich eigentlich nichts nicht mag. Obwohl, doch es gibt manche Dinge die ich nicht mag. So wie zum Beispiel die Lebewesen dieser Welt. Ich hasse sie für das was sie mit mir gemacht haben. Sie hätten mich töten können, aber doch nicht einfach so 100 Jahre festhalten. Und dann noch die sogenannte „Gerechtigkeit“ dieser Welt. Von wegen, man muss einfach alles versuchen und vor allem hart sein um etwas zu bekommen oder zu erreichen. Was gibt es denn noch?
Ach, genau, ich hasse Feuer wirklich über alles. Feuer ist einfach zu … wie soll ich sagen? Ich weiß nicht genau weshalb ich Angst davor habe, aber es ist einfach so. Ich hasse Feuer, und das ändert sich auch nicht.“
gab sie ihm als Antwort und sah die Feder des Mannes über das Papier gleiten

Charakter:

„Kompliziert. Ich bin ein kompliziertes Wesen, und man kann mich nicht verstehen, wer es versucht wird nur herausfinden, was ich von Anfang an sage. Man kann mich nicht verstehen, dazu muss man sein wie ich bin, dazu muss man ich sein. Um zu verstehen wie ich ticke, reicht es nicht Zeit mit mir zu verbringen, oder mich zu sehen. Man muss mir tief in die Augen sehen, tief in die Seele bis einem auffällt was ist. Vielleicht versteht man es dann, ich denke jedoch nicht.
Ich weiß nicht wie ich mich beschreiben soll, es ist schwierig für mich zu sagen, da ich nicht darüber nachdenke. Ich bin wie ich bin. Ich weiß nicht, vielleicht ist es die Tatsache dass ich nicht weiß wie ich auf andere Leute wirke? Nun gut, dann beginne ich einfach einmal.
Ich bin wohl eine kaltherzige Person die kein Mitgefühl zeigt, die gerne mit ihren Opfern spielt und es wirklich liebt andere zu foltern! Es gibt nichts Schöneres für mich. Jedoch bin ich wie gesagt komplizierter Gestrickt als das. Ich habe wohl 2 Seiten. Eine gute und eine Schlechte, wobei jedoch die Schlechte wohl wirklich sehr viel größer ist als die gute. Ich bin stur, eigensinnig, liebe Schmerzen, hasse es viel zu reden und lasse generell niemanden an mich ran. Ich bin jedoch auch oft sehr nachdenklich, versinke in meine eigenen Gedankengänge und vergesse dabei die Welt um mich. Das tue ich jedoch nur dann, wenn ich alleine bin. Völlig alleine muss ich sein, um meine wahren Gefühle zu zeigen. Es gibt positive Gefühle in mir, doch zeige ich diese wirklich nur sehr sehr selten. In der Öffentlichkeit zeige ich nur meine Kalte Seite, bin ohne Gnade und habe keine Lust mich mit irgend welchen Menschen oder anderen Wesen herum schlagen zu müssen. So sollen sie entweder aus meinen Weg gehen, oder Köpfe werden rollen. Wie gesagt, ich bin kompliziert.“
erklärte die junge Fremde ihre eigene Persönlichkeit. Sie war sich selbst nicht sicher welche Worte sie wählen sollte, sie wollte eigentlich nicht erklären müssen wie sie war, doch hatte sie das Gefühl diesem alten Mann Vertrauen zu können. Zumindest wenn es um diese eine Sache ging, er würde es nur aufschreiben und nicht mehr erwähnen.


Der Kampf ist das was zählt – Magie & Waffen



Magieart:
Die Dunkelmagie. Nicht lange musste die junge Frau überlegen um eine Antwort auf die Frage des alten Herren geben zu können. Schon früh stand fest wo sie dazu gehörte, welche Magieart sie besaß. „Die Dunkelheit“ erklang ihre Stimme, voller Ehrfurcht vor diesem Wort, vor dieser Dunkelheit der sie angehörte. Die Dunkelheit war ihr zuhause, und war es immer schon gewesen, so würde es bis zu ihrem Lebensende auch bleiben. Ihre Stimme klang so völlig anders als die, einer Person die der Dunkelheit anhörte. So voller Leben, voller Sanftheit und Freundlichkeit, doch das täuschte.

Waffe:

„Eine Waffe ? Man sieht doch wohl, dass ich ein Schwert bei mir trage, oder nicht? Ich finde, man sieht es“ erklang erneut die liebliche Stimme der Fremden. Sie war langsam von diesen Fragen genervt, wollte diesen Mann am liebsten töten. Ob sie es tun würde wusste sie nicht. Vielleicht würde sie ihn noch fertig schreiben lassen, um ihn schließlich zu töten. Was er dort schrieb, und vor allem warum verstand sie nicht ganz. Ihre Worte, genau die Worte die aus ihrem Mund kamen waren auf diesem alten Blatt Papier zu sehen. Sie mochte den Gedanken nicht, doch konnte sie auch nichts dagegen tun, sie hatte außerdem das Gefühl als wäre es nicht gefährlich ihm all das zu sagen

Und ich schließe das Buch – Sonstig Wichtiges



Sonstiges:
„Es gibt nichts das man noch über mich wissen müsste“ erklang erneut die sanfte Stimme der Sylphe, ihre Hand streifte über die Stuhlkante während sie immer wieder auf und ab stöckelte. Mit jedem Schritt wurde sie ungeduldiger, wollte nun endlich aus diesem Verhör. Sie fühlte sich eingeengt, konnte diesen Mann jedoch nicht töten, sie wusste nicht warum, es war jedoch einfach so. Es war als würde eine höhere Macht wollen das sie sich zusammen riss, das sie diesen Mann in Ruhe leben ließ, ob er jedoch nach so einer Geschichte noch ruhig leben konnte war ungewiss.

Krankheiten:

Nein, lautete die Antwort der Sylphe die nun endlich gehen durfte.

NAME: Sera
GESCHLECHT: Weiblich
ALTER: 15 Jahre (13.Juni)
________________________
WEITERGABE: Nein!
AVATAR: Unbekannt
REGELCODE: Gibt es einen?
© Lakesha aus Wanted
Nach oben Nach unten
http://dreamswillbe.forumieren.net
 
Luna Rhiannon
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Schicksalssommer mit Luna
» MLP NebenRPG
» Luna, die Wächterin
» Einbildung ist auch 'ne Bildung... (Luna & Jackson)
» Immer diese Griechen und Römer (Luna und Alex)

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 :: Zwischendimension :: Steckbriefe :: Angenommene Magier :: Dunkelmagier-
Gehe zu: